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Wir schreiben noch nicht einmal das Jahr 2010. Container fand man noch auf Schiffen, Wolken beinhalteten noch keine Daten, aber IT-Systeme konnten damals schon ausfallen.
Für Menschen, die RAID 1 benutzen, damit der Datenausfall sich verzögert, sind auch redundante Verbindungen im Netzwerk eine Möglichkeit, länger auf dem Stuhl sitzen zu bleiben.
Bei comNET wurden redundante Netze gebaut, um Kunden mehr Performance und Ausfallsicherheit zu gewährleisten. Um den Ausfall redundanter Komponenten jedoch zu erkennen, benötigt man ein Monitoring. Das Thema Monitoring wurde damals bei vielen Leuten mit "Nagios" gleichgesetzt. Aus heutiger Sicht zum Glück gab es keine Nagios-Implementierung unter Windows. Somit waren Linux-Kenntnisse zum Betrieb des Systems notwendig. Der Grundstein für haus12OS bildete sich daher aus den Bereichen Linux und Open Source Monitoring.
In den nächsten 10 Jahren wurde bei vielen Kunden aus Nagios Checkmk und wir fingen an, Daten in unserer eigenen Cloud zu lagern. Heute betreuen wir einige der größten Checkmk-Installationen in Deutschland und liefern für Kunden mit komplexen Anforderungen Open-Source-Lösungen.
In immer größer werdenden IT-Infrastrukturen wird es zunehmend schwieriger, einen Überblick über den Zustand der gesamten Umgebung zu behalten. Insbesondere wenn viele verschiedene Teams und Abteilungen für abgeschlossene Bereiche zuständig sind, besteht die Gefahr, dass jeder nur die eigenen Probleme wahrnimmt. Bildlich gesprochen sitzt jeder Bereich damit auf einer eigenen Insel, ohne wirklich zu beachten, was auf den Nachbarinseln vor sich geht.
Doch oftmals sind Probleme in der IT zu komplex, als dass sie durch solch ein Vorgehen frühzeitig erkannt und bestenfalls sogar verhindert werden könnten. Eine Problemstellung, bei deren Lösung sich künstliche Intelligenz als mehr als nur ein Buzzword erweisen kann. Beauftragt durch einen bekannten Sportwagenhersteller starteten wir gemeinsam mit KI-Experten der Technischen Universität Braunschweig ein Forschungsprojekt, das bis heute andauert.
Unsere Idee: Durch Anomaliedetektion werden Auffälligkeiten identifiziert, die von klassischen Monitoring-Tools mit statischen Schwellwerten nicht erkannt werden. Ziel ist es, dabei euch systemübergreifende Zusammenhänge in Betracht zu ziehen.
Selbstverständlich kann eine KI nicht über die Erfahrung und das Fachwissen eines IT-Administrators verfügen. Deshalb verfolgt unsere Lösung einen Human-in-the-Loop-Ansatz. Erkannte Anomalien werden in einem Dashboard visualisiert und können somit entsprechend bewertet werden.
Als Datenbasis setzen wir auf das bestehende Monitoring durch Checkmk. Regelmäßig wird der aktuelle Status exportiert und an unser KI-Tool gesendet. Ein mit geeigneten Daten trainiertes KI-Modell bewertet die Messwerte. Auffälligkeiten speichert das Tool in einer Datenbank, die als Basis für die Visualisierung im Dashboard dient.
Im Mai 2022 haben wir den aktuellen Stand unseres Forschungsprojekts auf der Checkmk-Konferenz im München erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Ansible ist ein OpenSource Tool für die automatische Orchestrierung und allgemeine Konfiguration von Computern im Netzwerk.
Für die einzelnen Geräte werden dabei die Software, Konfiguration und Überwachung einheitlich geregelt. Die Kommunikation findet dabei über SSH statt und ist für alle Linuxserver vollkommen ausreichend. Die Konfiguration erfolgt mit YAML Dateien, die für die Hosts und Services entsprechend die gewünschte Konfiguration enthalten. Auf neueren Windowsbetriebsystemen ist ein OpenSSH Server nun integeriert. Mit diesem können die Hosts ebenfalls mit Hilfe von Powershell 3 verwaltet werden.
Wir selber nutzen Ansible in vielen verschiedenen Bereichen. Zum einen nutzen wir es für die automatische Konfiguration in unserem Monitoringsystem. Wir haben dabei für die benötigten Hosts ein Playbook erstellt, welches dafür sorgt, dass die Hosts automatisch den benötigten Agenten mit der Konfiguration erhalten. Damit ist eine manuelle Nacharbeit ausgeschlossen. Wir nutzen Ansible ebenfalls für unsere internen Linuxserver. Hier verwalten wir die verschiedensten Server mit den Rollen. Die Linuxserver werden mit dem Standardimage installiert und alles weitere übernimmt Ansible. Der Host wird ins Monitoring aufgenommen, erhält die benötigten Pakete für die Dienste, die er bereitstellen soll und die Dienste werden direkt entsprechend vorkonfiguriert. Damit sind alle Server immer im gleichen Zustand und können mit einfachen Mitteln auf neue Bedürfnisse angepasst werden.
Wir installieren auch damit unsere eigenen Geschäftslaptops und sorgen dafür, dass alle Mitarbeiter die gleiche Arbeitsumgebung erhalten. Hier werden die Geräte entsprechend mit den benötigten Netzwerkeinstellungen, Proxy, Standardprogramme und manuelle Programminstallationen versehen. Eine zentrale Wartung und Updateverteilung ist auf diese Weise ebenfalls sichergestellt. Zudem betreiben wir für verschiedene Kunden Webserver, Portale und individuelle Anwendungen. Während der Vorbereitung auf diesen Betrieb erstellen wir für die einzelnen Anforderungen Playbooks, die wir für den Kunden pflegen und aktuell halten. Somit hat er immer die gleiche Voraussetzung, wenn er einen weiteren Server wünscht oder zentrale Änderungen haben möchte. Wir spielen auch damit die Updates für die Kundensoftware ein und sorgen für einen kurzen Verteilzeitraum.
Wir haben bei einem Kunden einen Workshop zur Einführung von Ansible gehalten. Der Kunde wünschte von uns, dass wir ihm helfen, Ansbile für die zentrale Serverinstallation und -konfiguration fit zu machen. Wir haben dem Kunden die verschiedenen Möglichkeiten aufgezeigt und die Mitarbeiter nach seinen Kundenanforderungen geschult. Die Theorie und Praxis haben wir dabei immer direkt mit den Aufgaben des Kunden verbunden. Die Mitarbeiter haben sich damit direkt eine Lösung erarbeitet und erstellt, die am Schluss einsatzfähig war und direkt genutzt werden konnte. Auf dieser Basis konnten noch zwei weitere Anforderungen umgesetzt und dem Kunden damit das Handwerkszeug für die automatische Verwaltung mit Ansbile vermittelt werden.
In diesem Projekt ging es darum, dass der Kunde seine eigene automatiche Cloud haben wollte. Sein Wunsch war es, dass die Mitarbeiter auf einer Webseite sich die benötigten Systeme auswählen und bezüglich CPUs, Speicherplatz, Netzwerk, ... frei konfigurieren können. Im Anschluss sollten die Systeme automatisch erstellt und konfiguriert werden. Manuelles eingreifen soll nur bei Fehlern nötig sein. Hier haben wir für die Server die benötigten Playbooks mit dynamischer Konfiguration erstellt. Scripte für die Kommunikation mit der WebAPI von VMware, Netzwerkverwaltung und Firewall erstellt. Dies sind Grundlagen für die vollautomatische Umsetzung. Die Webseite hat der Kunde zur Verfügung gestellt. Wir haben diese Webseite an AWX angebunden. AWX ist eine WebAPI Schnittstelle für Ansible, wo HTTP Anfragen abgearbeietet werden, damit im Hintergund die definierten Playbooks und Prozesse automatisiert ausgeführt werden können. Die Gesamtanfrage aufteilt und über AWX die Einzelaufgaben gestartet werden. VM wurde automatisch erstellt, Netzwerkinfos abgefragt und eingetragen, VM mit Hilfe des Playbooks installiert und der Status entsprechend zurückgemeldet. Die Mitarbeiter können sich nun Server jedglicher Art vollautomatisch beantragen und erhalten in kürzester Zeit diese zur Verfügung gestellt.
Dies sind zwei sehr unterschiedliche Kundenprojekte. Wir möchten aber mit diesen Projekten zeigen, wie flexibel und leistungsfähgig Ansible ist. Sie sehen selbst, wir helfen Ihnen mit unserem geballten Wissen, ihre interne IT einfacher und zentral administrierbar zu machen. Sprechen Sie uns an, geben Sie uns ihre Anforderungen und wir haben die Lösung für Sie.